30.03.2021

Zuschuss für Geburtshilfe

Pfarrkirchen. Der Freistaat Bayern hat dem Landkreis eine Zuwendung von rund  585 000 Euro bewilligt. Das Geld ist zweckgebunden für den Ausgleich des Defizits der Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe der Rottal-Inn-Kliniken in Eggenfelden im Geschäftsjahr 2019. Der Landkreis selbst muss auf die Zuwendung noch 103 000 Euro „drauflegen“. Mit dem Gesamtbetrag ist dann das Defizit ausgeglichen, wie es in einer Pressemitteilung heißt.

„Dem Freistaat Bayern ist sehr daran gelegen, ein möglichst flächendeckendes System qualitativ hochwertiger Geburtshilfeabteilungen aufrecht zu erhalten“, bestätigte bei der Übergabe des entsprechenden Förderbescheides MdL Martin Wagle. Es sei für werdende Eltern wichtig, ein entsprechendes Angebot so weit wie möglich in Wohnortnähe zu erhalten, denn: „Das gehört für uns zur Gleichwertigkeit von ländlichen Regionen und Ballungsräumen, aber auch zur Lebensqualität“, so Wagle.

Die Geburtshilfeabteilung der Rottal-Inn-Kliniken habe dank eines sehr engagierten und kompetenten Teams aus Hebammen, Pflegekräften sowie Ärztinnen und Ärzten einen hervorragenden Ruf, der weit über die Grenzen des Landkreises hinaus anerkannt sei, „die Babys kommen hier offenbar recht gerne zur Welt“, so Wagle.

Landrat Michael Fahmüller macht deutlich, dass auch der Landkreis seinen Beitrag zum Erhalt der Abteilung auf hohem Niveau sehr gerne leiste: „Wir haben hier über 103 000 Euro eingesetzt, um die Zuwendung des Freistaates entsprechend aufzustocken“, so Fahmüller, der auch unterstrich: „Unsere Rottal-Inn Kliniken als Kommunalunternehmen sehen sich nicht in der Pflicht, höchstmöglichen Gewinn zu erwirtschaften, sondern es ist ihre Aufgabe, eine fachliche und menschlich kompetente stationäre Patientenversorgung auf hohem Niveau sicherzustellen.“ Und dazu gehöre seiner Überzeugung nach auch ein hochwertiges Angebot in der Geburtshilfe. Die Geburtshilfeabteilung bezeichnete der Landrat als „eines der Aushängeschilder unserer Kliniken“.

Über 700 Babys sind in Eggenfelden im Jahr 2019 zur Welt gekommen, vom Freistaat wurde diese beachtliche Zahl auch als Kriterium für die Förderung des Defizitausgleichs betrachtet.



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