02.12.2018

Was ein Hit der Bee Gees mit der Herzwoche zu tun hat

Es waren drei erfolgreiche Veranstaltungen bei der Aktion "Herzwoche" im Landkreis mit mehreren hundert Besuchern. In Pfarrkirchen, Eggenfelden und Arnstorf kamen viele interessierte Bürger, um sich mit dem Thema "Herz außer Takt – Vorhofflimmern und Gerinnungshemmung" zu befassen und von Experten informieren zu lassen, heißt es in einer Pressemitteilung der Veranstalter, der Rottal-Inn Kliniken und der AOK.

Prof. Dr. Christian A. Gleißner, neuer Chef-Kardiologe der Rottal Inn-Kliniken und sein Team, die Oberärzte Dr. Ibrahim Latifi und Dr. Drahomir Leporis, informierten in kurzen Impulsvorträgen über das weite Feld der Rhythmusstörungen, ihre potenziellen Folgen – insbesondere Herzschwäche und Schlaganfall – sowie die aktuell besten Therapiemöglichkeiten.

Viel Raum gab es für Fragen des Publikums und persönliche Gespräche. "Mir liegt es persönlich sehr am Herzen, dass wir die Menschen ermutigen, sich vertrauensvoll an ihren Hausarzt oder die Hausärztin zu wenden, wenn sie den Verdacht haben, dass etwas nicht stimmt mit dem Herzschlag, wenn man Atemnot oder ähnliche Symptome verspürt", sagt Gleißner. "Solche Dinge sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen." Doch die Herzexperten wollten nicht Angst schüren, sondern über die modernen Möglichkeiten der Behandlung des Vorhofflimmerns informieren.

Viele Besucher versammelten sich um die Wiederbelebungspuppe "Harald". Spätestens, als von dort die Bee Gees mit ihrem einprägsamen Song "Stayin’ alive" dazu einluden, bei einem Herzstillstand nichts unversucht zu lassen, um Leben zu retten, war klar:

Dies war nicht nur ein nachhaltig informativer, sondern auch ein kurzweiliger Abend. Warum gerade "Stayin’ alive"? "Weil das der Rhythmus ist, der Leben retten kann beim Ausführen einer Herzdruckmassage", erklärte Rettungssanitäter Lukas Krepper.

Von der AOK Rottal-Inn war Beraterin Andrea Wochinger gekommen. Sie stellte die Angebote der Kasse für Herzpatienten vor und appellierte dazu, diese auch zu nutzen. Die Möglichkeiten sind dabei vielfältig: von der Erinnerung an fällige Arzttermine bis zur App für das Smartphone.

Robert Lahr, Beauftragter der Deutschen Herzstiftung für den Landkreis Rottal-Inn, freute sich über den Erfolg der Veranstaltungen: "Es ist für gesunde Menschen, aber vor allem für Patienten, wichtig, gut informiert zu sein – das ist auch in diesem Jahr wieder gelungen".



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