28.07.2020

Gute Noten für das Herzkatheter-Labor

Es ist fast wie bei der Zeugnisvergabe in der Schule: Einmal pro Jahr bewertet das Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTIG) die Qualität der mehr als 800000 in Deutschland durchgeführten Herzkatheter-Untersuchungen und Schrittmacher-Implantationen. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Schnelligkeit und Qualität der Versorgung von akuten Herzinfarkten, auch werden Daten zu Kontrastmittel- und Strahlenbelastung der behandelten Patienten erfasst und die Rate möglicher Komplikationen gemessen.

Im Herzkatheter-Labor der Rottal-Inn Kliniken am Krankenhaus in Eggenfelden kann man auf das erhaltene "Jahreszeugnis" durchaus stolz sein: "Die Ergebnisse, die uns bestätigt wurden, sind überdurchschnittlich gut", so Chefarzt Prof. Dr. med. Christian Gleißner, Leiter der Kardiologie. "Denn die Rottal-Inn Kliniken erfüllten wie schon in den vergangenen Jahren nicht nur bei allen erhobenen Parametern die Mindestanforderungen, das ist für uns gewissermaßen eine Selbstverständlichkeit", so Prof. Gleißner. Grund zur Freude gäbe vor allem der Blick auf die Vergleichsdaten zwischen allen durchgeführten Untersuchungen in Deutschland: "Wir sind dieses Mal in 87 Prozent der gemessenen Leistungsdaten besser als der bundesdeutsche Durchschnitt – gleichzeitig konnten wir im Jahr 2019 unser ohnehin hohes Niveau in 80 Prozent der untersuchten Bereiche gegenüber dem Vorjahr noch einmal verbessern," erläutert der Chefarzt der Kardiologie.

Eine schnelle Versorgung eines Patienten mit Herzinfarkt ist laut Klinik die wichtigste Voraussetzung dafür, dass es möglichst wenig Komplikationen gibt. Im Jahr 2019 seien in Eggenfelden über 80 Prozent aller Patienten mit akutem Herzinfarkt innerhalb von weniger als 60 Minuten nach ihrer Aufnahme im Katheterlabor behandelt worden – damit liege man in Eggenfelden deutlich höher als der Bundesdurchschnitt von 71 Prozent. "Wir gewährleisten diese schnelle Versorgung an 365 Tagen im Jahr, 24 Stunden am Tag – das ist ein echter Vorteil für die Menschen in der Region", betont Prof. Gleißner.

Untersucht wurden noch andere wichtige Faktoren der Untersuchung im Herzkatheter-Labor und auch hier gab es gute Noten für die Rottal-Inn Kliniken: Kontrastmittel- und Strahlenbelastung seien sowohl bei geplanten als auch bei notfallmäßigen Untersuchungen durchweg weit unter dem Bundesdurchschnitt gelegen. Und auch im Bereich der Schrittmacherimplantation gebe es laut Klinik erfreuliche Daten: "Unter der Verantwortung des leitenden Oberarztes Dr. Akhavanpoor konnte 2019 die Komplikationsrate auf 0,7 Prozent gesenkt werden. Damit liegen die Rottal-Inn Kliniken deutschlandweit in der Spitzengruppe", unterstreicht der Chef-Kardiologe.

Ausruhen auf den Lorbeeren wolle man sich aber nicht: "Die Ergebnisse geben sicher Anlass zur Freude, sie sind für unser gesamtes Team aber vor allem ein Ansporn, weiter unser Bestes zu geben", so das Fazit von Prof. Christian Gleißner.



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