15.05.2020

Verbesserung der Lebensqualtiät

Auch wenn derzeit immer noch die Corona-Pandemie das wohl wichtigste Thema der Medizin ist, geht es in den Rottal-Inn Kliniken immer auch darum, das große Spektrum der Medizin für die Bürgerinnen und Bürger in der Region auf hohem Niveau aufrecht zu erhalten. Dies gilt auch für ein Angebot, für das es eine sehr große Nachfrage gibt: die Schmerztherapie am Krankenhaus in Pfarrkirchen.

Denn auch, wenn derzeit die Bekämpfung der Corona-Pandemie im Fokus des Interesses steht, so bleibt doch eines konstant: chronische Krankheiten mit ihren chronischen Beschwerden, und dazu gehört auch die Behandlung von Patienten, die unter chronischen und oftmals sehr starken Schmerzen leiden. Nachdem die entsprechenden Behandlungen in den letzten Wochen wegen der Pandemie nicht angeboten wurden, können die Patienten jetzt wieder aufgenommen werden: das Schmerzzentrum an der Pfarrkirchner Klinik ist nach fast dreimonatiger Zwangspause wieder geöffnet.

Unter der neuen Leitung von Privatdozent Dr. Thomas Wieser werden ab Juni wieder Patienten mit chronischen Schmerzen stationär behandelt. Mit einem überarbeitetem Behandlungskonzept behandelt Dr. Wieser und sein Team Patienten nach den neuesten Erkenntnissen der Schmerzmedizin. „Die Verbesserung der Lebensqualität steht dabei im Mittelpunkt“, unterstreicht der neue ärztlicher Leiter der Schmerztherapie. Dr. Thomas Wieser freut sich darauf, seine große Expertise und Erfahrung in der Behandlung von chronischen Schmerzpatienten jetzt in Pfarrkirchen einbringen zu können.

„Leider war der Start aufgrund der COVID-19 Pandemie etwas holprig, umso mehr freue ich mich, dass wir im Juni den Betrieb wieder aufnehmen werden“, so der Mediziner, der bereits im März die Leitung der Schmerztherapie übernommen hatte. Zusammen mit den Hygiene- Experten der Rottal-Inn Kliniken sei ein strenges, aber doch praktikables Hygienekonzept entwickelt worden, „so dass wir keine Bedenken haben müssen, das medizinische Personal oder auch die Patienten der Gefahr einer Infektion auszusetzen“, betont Dr. Wieser.

Der Facharzt kann auf große Erfahrung im Bereich der Behandlung chronischer Schmerzen aufbauen: Nach dem Studium in seiner Geburtsstadt München und der Facharztausbildung zum Neurologen an der Universitätsklinik für Neurologie der Martin-Luther-Universität Halle/Wittenberg, vervollständigte er seine schmerztherapeutische Ausbildung in der Abteilung für Anästhesie und Schmerztherapie der Medizinischen Universität Wien. „Die Behandlung von Patienten mit chronischen Schmerzen war in meinem ganzen Berufsleben ein wichtiger Teil meiner Arbeit“, hält Dr. Wieser fest. Ein besonderes Augenmerk richtet er neben der Behandlung von Rückenschmerzen und Nervenschmerzen (neuropathische Schmerzsyndrome) auf  die Behandlung von Kopfschmerzen.

Chronische Schmerzen spürbar zu lindern oder ganz zu beseitigen: an diesem Ziel arbeitet in Pfarrkirchen ein multiprofessionelles Team, bestehend aus schmerztherapeutisch geschultem Pflegepersonal, Psychologen, Physiotherapeuten, Kunsttherapeuten und Ärzten. Schulmedizin wird hier ergänzt durch naturheilkundliche Methoden, es wird Wert gelegt auf die individuelle Betrachtung jedes einzelnen Falles, denn, so Dr. Wieser: „Der Mensch steht bei der Behandlung chronischer Schmerzen im Mittelpunkt, nicht die Diagnose oder ein Befund“.



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