12.03.2020

Kompetenz im Kampf gegen den Krebs bescheinigt

Die Abteilung für Gynäkologie der Rottal-Inn Kliniken am Krankenhausstandort in Eggenfelden kann sich über eine hohe Auszeichnung freuen: Nach einem strengen Zertifizierungsverfahren mit Überprüfung der Kompetenz und Abläufe in der Abteilung wurde jetzt das Zertifikat überreicht.

Es bestätige, dass die von der Deutschen Krebsgesellschaft festgelegten fachlichen Anforderungen an Gynäkologische Krebszentren erfüllt werden, heißt es in einer Pressemitteilung. "Damit verfügen die Rottal-Inn Kliniken über die Auszeichnung als Gynäkologisches Krebszentrum, worauf wir sehr stolz sind", sagt Chefarzt Dr. Jürgen Terhaag.

Schon seit Jahren ist die Fachabteilung der Rottal-Inn Kliniken als Zertifiziertes Brustzentrum über die Grenzen des Landkreises hinaus bekannt. Und auch andere gynäkologische Krebsoperationen werden hier in ständig steigender Zahl routinemäßig durchgeführt. "Für uns ist das Zertifikat, mit dem uns jetzt besondere Kompetenz auch bei der Behandlung von Krebserkrankungen der Eierstöcke, der Eileiter, der Gebärmutter, des Gebärmutterhalses und weiterer weiblicher Geschlechtsorgane bestätigt wird, mehr als nur eine Urkunde", so Terhaag. "Es zeigt uns, dass unser System, jede Patientin ganz individuell zu sehen und entsprechend zu behandeln, der richtige Weg ist."

Es sei nicht selbstverständlich, dass eine Klinik der Grund- und Regelversorgung in der Lage ist, sich einer derartigen Zertifizierung zu unterziehen, meint der Chefarzt weiter. Voraussetzung dafür sei die Versorgung einer hohen Anzahl an onkologischen Patientinnen entsprechend den aktuell geltenden Leitlinien der Fachgesellschaften sowie die fachliche Qualifikation der behandelnden Ärzte.

Diese werd durch Chefarzt Dr. Terhaag (Spezielle Weiterbildung Gynäkologische Onkologie) und dem leitenden Oberarzt Klaus Christl erfüllt, betont Klinikenvorstand Bernd Hirtreiter. Das Ziel der Rottal-Inn Kliniken sei es immer, den Menschen in der Region eine stationäre Versorgung auf hohem Niveau anzubieten, vor allem, wenn es um so eine schwere Erkrankung wie Krebs geht: "Für die Patientinnen ist es da auch ein wichtiger Aspekt, dass sie nicht nur sehr gut, sondern auch heimatnah versorgt werden können".

Um mögliche Karzinome bereits frühzeitig zu erkennen, wird im Rahmen des Gynäkologischen Krebszentrums ab April in der Gynäkologischen Ambulanz zusätzlich eine spezielle Dysplasie-Sprechstunde mit neuester Untersuchungstechnik aufgebaut. Dadurch können laut Rottal-Inn Kliniken Zellveränderungen und Krebsvorstufen am Gebärmutterhals, am Muttermund, an der Scheide oder den Schamlippen frühzeitig erkannt und therapiert werden. Auch für diese Untersuchungen wurden Ärzte der Abteilung speziell ausgebildet.

Für die Zertifizierung waren zwei Mediziner der Zertifizierungsgesellschaft der Deutschen Krebsgesellschaft in Eggenfelden vor Ort. Sie untersuchten Abläufe genau und bewerteten die Vorgehensweise bei Behandlungen nach strengen Kriterien. Die Zertifizierung müssten sich die Rottal-Inn Kliniken in einem regelmäßigen Abstand neu "erarbeiten", erklärt Bernd Hirtreiter. Er zeigte sich auch überzeugt: "Das Team der Gynäkologie mit Chefarzt Dr. Jürgen Terhaag wird sich auf den erreichten Lorbeeren nicht ausruhen."



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