Klug und menschlich in die Zukunft
Ein neuer Lebensabschnitt hat für zahlreiche junge Menschen bei den Rottal-Inn Kliniken begonnen: Zum Start des Ausbildungsjahres 2026 wurden die neuen Auszubildenden bei einer gemeinsamen Veranstaltung herzlich willkommen geheißen. Im Mittelpunkt standen die angehenden Pflegefachkräfte und Pflegefachhelfer, daneben starten die Kliniken auch in weiteren medizinischen, technischen und kaufmännischen Berufen mit eigenem Nachwuchs ins neue Ausbildungsjahr.
Vorstandssprecher Robert Koch freute sich über die Entscheidung der jungen Leute für das Kommunalunternehmen: „Ich freue mich, dass Sie da sind und dass Sie sich für die Rottal-Inn Kliniken als Ausbildungsstätte entschieden haben.“ Die Erfahrungen der vergangenen Jahre zeigten, dass die Ausbildung auf hohem Niveau stehe und die Absolventinnen und Absolventen sehr gute Ergebnisse erzielten. Gerade die Arbeit im Gesundheitswesen sei anspruchsvoll und vielseitig – ein Berufsfeld, das gleichermaßen „Herz und Verstand“ fordere.
Landrat Martin Koppmann, zugleich Vorsitzender des Verwaltungsrates der Rottal-Inn Kliniken, rückte in seinem Grußwort besonders die neuen Auszubildenden in den Mittelpunkt: „Sie haben sich für Berufe entschieden, die wichtig sind. Sie arbeiten mit Menschen, Sie übernehmen Verantwortung, und Sie können ganz unmittelbar erleben, was Ihre Arbeit bewirkt.“ Gerade die Pflege sei kein leichter Beruf – anstrengende Tage und große Verantwortung gehörten dazu. Umso schöner seien jene Momente, „wenn ein Patient wieder auf die Beine kommt, wenn es jemandem besser geht und wenn zum Abschied ein ehrliches Dankeschön kommt“.
Einen Rat gab Koppmann den Berufsanfängern besonders mit auf den Weg: „Fragen Sie!“ Niemand könne und müsse vom ersten Tag an alles wissen – Ausbildung bedeute schließlich „lernen, ausprobieren, nachfragen – und jeden Tag ein bisschen sicherer werden“. Sein Dank galt deshalb auch den Lehrkräften, Praxisanleitern und allen Mitarbeitenden, die die jungen Menschen während ihrer Ausbildung begleiten.
Schulleiterin Elisabeth Schoske zählte Regeln für ein gutes Miteinander auf, die im Klinikalltag über alle Berufsgruppen hinweg wichtig seien: Pünktlichkeit, Höflichkeit, Freundlichkeit und Zuverlässigkeit. Dazu gehöre auch etwas scheinbar Selbstverständliches: „Wir alle grüßen uns im Unternehmen.“ Ein respektvoller und freundlicher Umgang sei ein wichtiger Teil guter Zusammenarbeit und fördere eine positive und wertschätzende Arbeitsatmosphäre.
Besonders freue sich die Schule über die weiterhin große Nachfrage, so Schoske. Dass einige der neuen angehenden Pflegefachkräfte zuvor bereits die Ausbildung in der Pflegehilfe absolviert haben und nun den nächsten Schritt gehen, wertete sie als schönes Zeichen für die Qualität und Attraktivität der Ausbildung. Dies bestätigte auch Maria-Theresia Linner, Pflegedirektorin der Rottal-Inn Kliniken. Ein Krankenhaus sei immer ein besonderer Arbeitsplatz – näher am Menschen könne man kaum arbeiten, das sei eine besondere Verantwortung. Den Auszubildenden wünschte sie eine erfolgreiche Zeit in der Schule und an den verschiedenen Einsatzorten der Rottal-Inn Kliniken.
Vorstand Robert Koch wünschte den jungen Leuten schließlich eine Ausbildungszeit, „an die Sie später gerne zurückdenken“, viel Freude am Lernen und vor allem Freude an ihrem Beruf. Damit verband er einen Wunsch: „Spätestens bei der Zeugnisübergabe in drei Jahren sehen wir uns hier wieder.“