"Wie stark ist die Sonne heute?" - Informationstafeln geben Auskunft
Die Sommer werden zunehmend heißer. Gleichzeitig steigt an vielen Tagen die Belastung durch intensive UV-Strahlung. An den drei Standorten der Rottal-Inn Kliniken, Eggenfelden, Pfarrkirchen und Simbach am Inn können sich Patientinnen, Patienten, Besucherinnen und Besucher sowie Beschäftigte nun schnell darüber informieren, wie stark die UV-Strahlung aktuell ist und welche Schutzmaßnahmen empfohlen werden. Möglich macht dies eine UV-Index-Tafel des Präventionsprojekts WATCH OUT. Über einen aufgedruckten QR-Code lässt sich der aktuelle Tageshöchstwert des UV-Index abrufen. Ergänzend erklärt die Tafel, wann Sonnencreme, Kopfbedeckung, Sonnenbrille, schützende Kleidung oder der Aufenthalt im Schatten besonders wichtig sind. „Viele Menschen unterschätzen, wie stark die UV-Strahlung auch an einem scheinbar angenehmen Sommertag sein kann“, sagt Klinikvorstand Robert Koch. „Mit der Tafel bieten wir eine einfache Orientierung, die sich unmittelbar im Alltag nutzen lässt. Sie ergänzt zugleich unsere Maßnahmen zum Hitze- und Gesundheitsschutz an unseren Standorten.“
Der UV-Index ist ein international anerkanntes Maß für die Stärke der UV-Strahlung. Ähnlich wie bei einer Ampel lässt sich daran ablesen, ob und welche Schutzmaßnahmen erforderlich sind. Das ist wichtig, weil intensive UV-Strahlung die Haut langfristig schädigen und das Risiko für Hautkrebs erhöhen kann.
Auch die beiden Hitzeschutzbeauftragten der Rottal-Inn Kliniken begleiten das Thema. Sie richten den Blick besonders auf die Beschäftigten: „An heißen Tagen kommt es darauf an, frühzeitig gegenzusteuern. Ausreichend zu trinken, kurze Erholungspausen einzulegen und vorhandene kühlere Bereiche zu nutzen, kann die Belastung deutlich verringern. Entscheidend ist, dass wir aufmerksam auf uns selbst und aufeinander achten.“ Die Hitzeschutzbeauftragten verweisen besonders auf ältere und gesundheitlich geschwächte Menschen: „Hitze wird häufig erst dann ernst genommen, wenn bereits Beschwerden auftreten. Deshalb möchten wir auch Patientinnen und Patienten sowie Besucher dafür sensibilisieren, rechtzeitig zu trinken, direkte Sonne zu vermeiden und körperliche Anstrengungen möglichst in die kühleren Stunden zu verlegen.“
Am Dienstag, den 11. August, findet zudem ein Aktionstag rund um das Thema Hitzeschutz statt. Von 11 bis 15 Uhr informieren die Hitzeschutzbeauftragten der Rottal-Inn Kliniken an der Informationstafel am Standort Eggenfelden in einer kurzen „Sprechstunde“ in jeweils fünf Minuten darüber, was der aktuell angezeigte UV-Index-Wert bedeutet und welche Schutzmaßnahmen sinnvoll sind. Wer sein Wissen rund um den Sonnenschutz testen möchte, kann zudem an einem Quiz teilnehmen – für die Teilnahme gibt es kleine Belohnungen wie Sonnenschutzkäppis und Wassereis. Ergänzend liegt Infomaterial rund um den Hitzeschutz aus.
Das Projekt WATCH OUT soll die Gesundheitskompetenz der Bevölkerung stärken und die Risiken durch UV-Strahlung unmittelbar vor Ort sichtbar machen. Initiatoren des Projekts sind die Deutsche Krebshilfe und die Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention e. V. (ADP). Koordiniert wird die Kampagne von der ADP und überwiegend von der Deutschen Krebshilfe kofinanziert. Die AOK Bayern unterstützt das Projekt als Partner. „Der UV-Index übersetzt ein unsichtbares Gesundheitsrisiko in eine leicht verständliche Information“, sagt Carina Jung, Projektbeauftragte der Initiative WATCH OUT. „Wer die aktuelle Strahlungsintensität kennt, kann seinen Sonnenschutz gezielt anpassen. Mit den Tafeln bringen wir diese Information genau dorthin, wo sie im Alltag gebraucht wird.“
Mit dem Angebot wollen die Rottal-Inn Kliniken dazu beitragen, dass Beschäftigte, Patienten und Besucher gut geschützt durch die heißen und sonnigen Sommertage kommen.