Zusätzliches Angebot für die Wundversorgung
Die Verantwortlichen der Rottal-Inn Kliniken und der BFW-Wundambulanzen freuen sich über die Zusammenarbeit: (von re.:) Matthias Wiesner, Chefarzt der Gefäßchirurgie der Rottal-Inn Kliniken, Landrat und Verwaltungsratsvorsitzender Martin Koppmann, Nicole Lehner, Leiterin der BFW Wundambulanz am Standort Eggenfelden, Florian Pletz und Robert Koch, Vorstände der Rottal-Inn Kliniken, Thomas Fürstberger, Regionalleiter der BFW Wundambulanz, Fritz Klenovsky, Wundmanager der Rottal-Inn Kliniken, Thomas Fürstberger, Geschäftsführer BFW Wundambulanzen und Martin Stadler, Verwaltung der Rottal-Inn Kliniken.
Chronische und schwer heilende Wunden bedeuten für betroffene Patientinnen und Patienten oft eine erhebliche Belastung. Sie schränken die Lebensqualität ein, verursachen Schmerzen, erfordern Geduld und vor allem eine fachlich gut abgestimmte Behandlung. Seit dem 15. Mai gibt es in Kooperation mit der BFW Wundambulanzen GmbH und den Rottal-Inn Kliniken ein umfassendes Angebot für Patienten mit chronischen oder schwer heilenden Wunden.
Die neuen Behandlungsräume befinden sich im Haus Axöd am Krankenhaus Eggenfelden, direkt neben der Physiotherapie. Dort übernehmen speziell ausgebildete Wundmanager der BFW-Wundambulanz die Versorgung der Patienten. Im MVZ Pfarrkirchen steht zudem weiterhin Wundmanager Fritz Klenovsky als Ansprechpartner zur Verfügung. Die Kooperation ergänzt damit das bestehende Angebot der Rottal-Inn Kliniken. Patienten können sich zur Terminvereinbarung direkt an die BFW-Wundambulanz unter der Telefonnummer 0 8721 983-96600 wenden.
„Das Wundmanagement an den Rottal-Inn Kliniken hat in den vergangenen Jahren ein hohes fachliches Niveau erreicht“, betont Vorstandssprecher Robert Koch. Mit der Zusammenarbeit solle diese Qualität weiter ausgebaut werden, um Patienten noch besser begleiten zu können. Die neue Kooperation soll insbesondere die ambulante Weiterbehandlung nach stationären Aufenthalten verbessern und den Übergang zwischen ambulanter Spezialversorgung und klinischer Behandlung erleichtern. Bei Bedarf können Ärzte der Rottal-Inn Kliniken oder der MVZ Rottal-Inn GmbH konsiliarisch hinzugezogen werden. Ergibt sich dabei die Notwendigkeit einer stationären Behandlung, kann diese direkt eingeleitet werden. „Gerade bei chronischen Wunden ist es wichtig, dass ambulante Wundtherapie, ärztliche Mitbeurteilung und stationäre Versorgung gut zusammenspielen“, so Koch.
Die BFW-Wundambulanz ist auf die ambulante Versorgung chronischer und schwer heilender Wunden spezialisiert. Geschäftsführer Thomas Fürstberger sieht in der Zusammenarbeit einen wichtigen Schritt für die regionale Versorgung: „Wir freuen uns sehr über die Kooperation und werden unsere Erfahrung und Kompetenz für die Patientinnen und Patienten in der Region einbringen.“
Auch Landrat Martin Koppmann begrüßt die neue Zusammenarbeit: „Eine wohnortnahe und qualitativ hochwertige medizinische Versorgung ist für unseren Landkreis von großer Bedeutung. Mit der Kooperation schaffen wir ein zusätzliches spezialisiertes Angebot für Menschen mit chronischen Wunden und stärken gleichzeitig die medizinische Versorgung in der Region.“
Mit der Kooperation erweitern die Rottal-Inn Kliniken und das MVZ Pfarrkirchen ihr bestehendes Wundmanagement um ein spezialisiertes ambulantes Angebot. Patienten sollen dadurch künftig noch enger und wohnortnah begleitet werden können.