240 Läuferinnen und Läufer mit einer wichtigen Botschaft
Ein starkes Zeichen: Mit 240 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern beteiligten sich die Rottal-Inn Kliniken in diesem Jahr am internationalen Organspendelauf „Corza medical“. Seit 2021 ist das Kommunalunternehmen bei der Aktion dabei, doch eine so große Gruppe gab es bisher noch nie. Der bisherige Höchststand lag bei rund 80 Teilnehmenden – schon damit hatten es die Rottal-Inn Kliniken unter die zehn stärksten Gruppen in Deutschland geschafft.
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter konnten wahlweise walken oder laufen: angeboten wurden 2,5 oder 5 Kilometer Walking sowie 2,5, 5 oder 10 Kilometer Laufstrecke. Dabei geht es nicht um Bestzeiten oder sportliche Höchstleistungen, sondern um ein gemeinsames Anliegen: Aufmerksamkeit für das Thema Organspende zu schaffen.
Kliniken-Vorstandssprecher Robert Koch zeigte sich begeistert von der großen Resonanz innerhalb der Kliniken. „240 Teilnehmerinnen und Teilnehmer – das ist ein großartiges Zeichen und ein starkes Signal unserer Belegschaft“, sagte Koch. Er dankte allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die sich beteiligten, ganz herzlich. „Wer hier mitmacht, zeigt nicht nur sportlichen Einsatz, sondern auch Haltung. Das Thema Organspende verdient Aufmerksamkeit, Offenheit und Unterstützung.“
Der virtuelle Organspendelauf bietet den Vorteil, dass die Teilnehmenden ihre Strecke individuell absolvieren können. Ob laufend, joggend oder walkend: Entscheidend ist das gemeinsame Ziel. Seit Jahren nutzen die Rottal-Inn Kliniken die Aktion, um ein Thema sichtbar zu machen, das im medizinischen Alltag eine besondere Bedeutung hat. „Organspenden können Leben retten – gleichzeitig bestehen in der Bevölkerung immer noch Unsicherheiten, Fragen und Berührungsängste“, so Dr. Thomas Riedel, Chefarzt der Anästhesie und Intensivmedizin der Rottal-Inn Kliniken und auch Transplantationsbeauftragter.
Auch Dr. Riedel dankte allen, die sich an der Aktion beteiligen. Er verwies darauf, dass die Startgelder als Spende für wichtige Projekte rund um die Organspende verwendet werden. „Das ist ein doppelter Beitrag“, sagte Riedel. „Zum einen unterstützen die Teilnehmenden konkrete Projekte. Zum anderen tragen sie das Thema Organspende in die Öffentlichkeit. Genau das ist wichtig, denn jede Entscheidung für einen Organspendeausweis setzt voraus, dass Menschen gut informiert sind.“
So steht beim Organspendelauf nicht die sportliche Leistung im Vordergrund, sondern die Botschaft: „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben deutlich gezeigt: Organspende geht alle an“, so Koch, der eine Parallele zog zum Start des Laufes: „Manchmal beginnt ein wichtiges Zeichen ganz einfach mit dem ersten Schritt“.