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Selten im Alltag, wichtig im Ernstfall

Fachfortbildung für Praxisanleitende bei den Rottal-Inn Kliniken

Genügend Übung ist der Schlüssel zur Kompetenz und zur Bewältigung von Herausforderungen: Am Bett die zentralen Praxisanleiterinnen der Rottal-Inn Kliniken, die BRK Ausbildungsbeauftragten sowie die Dozentin Anna Stadler mit den Teilnehmern.

Wie der Umgang mit Trachealkanülen sicher gelingt, haben jetzt 16 Praxisanleiterinnen und Praxisanleiter der Rottal-Inn Kliniken sowie aus stationären und ambulanten Pflegeeinrichtungen des Bayerischen Roten Kreuzes im Landkreis Rottal-Inn bei einer gemeinsamen Fortbildung trainiert.

Die Rottal-Inn Kliniken und das BRK haben damit ihre Zusammenarbeit in der praktischen Ausbildung angehender Pflegekräfte weiter ausgebaut. Ziel der Veranstaltung war es, Fachwissen zu vertiefen und zugleich den Austausch zwischen Kliniken und Pflegeeinrichtungen zu stärken.

„Der Umgang mit Trachealkanülen gehört nicht in allen Pflegebereichen zum Alltag – gerade deshalb ist er besonders anspruchsvoll“, erklärte Anna Stadler, Dozentin und Pflegefachfrau auf der Intensivstation der Rottal-Inn Kliniken.

In der Fortbildung ging es zunächst um theoretische Grundlagen. Themen waren unter anderem verschiedene Arten von Trachealkanülen, die Anatomie der oberen Atemwege, Hygiene, mögliche Komplikationen, Notfallsituationen sowie der sensible Umgang mit betroffenen Patienten.

Im zweiten Teil stand die Praxis im Mittelpunkt: Im Simulationszentrum der Rottal-Inn Kliniken konnten die Teilnehmer die sterile endotracheale Absaugung an einer speziellen Übungspuppe trainieren. So ließ sich die anspruchsvolle Maßnahme unter realistischen Bedingungen üben, ohne Patienten zu gefährden.

Kerstin Stölzel, pflegepädagogische Fachkraft und zentrale Praxisanleiterin, betonte den Nutzen der Zusammenarbeit mit dem BRK: So könne man voneinander lernen und die Pflegeausbildung in der Region gemeinsam auf hohem Niveau halten.

Die Fortbildung erfüllt zugleich eine gesetzliche Vorgabe, denn Praxisanleitende müssen sich regelmäßig weiterbilden. Weitere gemeinsame Schulungen zu wichtigen Pflegethemen sind bereits geplant.