Skip to main content Skip to page footer

Zurück zu den Wurzeln

Robert Rembeck neuer Klinikseelsorger in Eggenfelden

Vorstand Robert Koch (li.) überreichte dem neuen Klinikseelsorger Diakon Robert Rembeck zum Amtsbeginn einen Blumenstrauß.

Seit dem 1. Januar 2026 hat die Krankenhausseelsorge am Standort Eggenfelden der Rottal-Inn Kliniken einen neuen – und zugleich altbekannten – Ansprechpartner: Diakon Robert Rembeck hat die Aufgabe übernommen und folgt damit auf Jürgen Willkofer, der eine heimatnahe Stelle angetreten hat.

Für Rembeck ist es mehr als nur ein beruflicher Wechsel. Es ist eine Rückkehr an einen Ort, der seine eigene Biografie entscheidend geprägt hat. „Hier hat im Grunde alles begonnen“, sagt der neue Klinikseelsorger. Bereits vor 39 Jahren war er als Zivildienstleistender im Krankenhaus Eggenfelden tätig. Von 1989 bis 1992 absolvierte er hier seine Ausbildung zum Krankenpfleger, bevor ihn sein Weg zunächst in andere Häuser führte.

1994 kehrte Rembeck nach Eggenfelden zurück – zunächst in den Operationsbereich, später auf die Station 2 A. Dort engagierte er sich auch in der Arbeitsgruppe „menschenwürdiges Sterben“, aus der sich schließlich die Einrichtung der Palliativstation am Krankenhaus Eggenfelden entwickelte. Ein Bereich, der seinen weiteren beruflichen Weg maßgeblich beeinflussen sollte.

Mit der Weihe zum Diakon im Jahr 2001 wechselte Rembeck endgültig in die Seelsorge und übernahm die Begleitung der Palliativpatienten in Eggenfelden, später – nach dem Umzug – in Pfarrkirchen. Bis zum 31. Dezember 2025 war er dort tätig, nun ist er wieder an seinen früheren Wirkungsort zurückgekehrt. „Ich freue mich sehr, wieder hier zu sein. Es fühlt sich ein bisschen an wie nach Hause kommen“, sagt Rembeck. Er gehe mit viel Tatendrang und neuen Ideen an die Aufgabe heran.  Gerade in einem Krankenhaus, so betont er, spiele die Seelsorge eine besondere Rolle. Ein Klinikaufenthalt sei für viele Menschen nicht nur eine körperliche, sondern auch eine seelische Ausnahmesituation. Angst, Unsicherheit, Sorgen um die Familie oder die eigene Zukunft – all das brauche Raum und Gespräch. „Manchmal geht es nicht um große Worte, sondern einfach darum, da zu sein und zuzuhören“, so Rembeck.

Auch der Vorstandssprecher der Rottal-Inn Kliniken, Robert Koch, würdigte den Wechsel. Er dankte dem scheidenden Seelsorger Jürgen Willkofer herzlich für dessen engagierten Einsatz und wünschte Robert Rembeck einen guten Start in seiner neuen, alten Wirkungsstätte. Für Rembeck selbst schließt sich mit der Rückkehr nach Eggenfelden ein Kreis. „Ich kenne dieses Haus, seine Menschen und seine Geschichte. Das ist eine gute Grundlage für alles, was jetzt kommt.“