20.01.2020

Wenn das Knie Ärger macht

Der Kniegelenksverschleiß ist, gerade bei älteren Menschen, eine der häufigsten Gelenkerkrankungen. Ärzte des Facharztzentrums Orthopädie informieren daher am Mittwoch, 22. Januar, bei einem Vortragsabend im Casino des Krankenhauses Pfarrkirchen der Rottal-Inn-Kliniken über Ursachen und Möglichkeiten der Vorbeugung und Behandlung. Beginn ist um 19 Uhr, der Eintritt ist frei.

"Die Symptome einer Kniegelenksarthrose sind am Anfang der Erkrankung oft recht unspezifisch", sagt Orthopäde Dr. Stephan Rossmüller, der mit seinem Kollegen Dr. Moritz Badelt den Abend gestaltet. Belastungsabhängige Schmerzen, eine Schwellneigung und Ergussbildung könnten Symptome des Gelenkverschleißes sein. Die Diagnose wird in der Regel durch eine ärztliche Untersuchung und Röntgenaufnahmen gestellt. "Vorbeugen kann man der Entstehung einer Arthrose aber auch, und zwar durch regelmäßige Bewegung, konsequente Behandlung von Knieverletzungen und Vermeiden einer übermäßigen Belastung – nicht zuletzt durch Gewichtskontrolle", so Rossmüller.

Es muss auch nicht immer operiert werden, oftmals bringt eine nicht-operative Behandlung schon Erleichterung: In der Frühphase der Erkrankung genüge häufig eine symptomatische Therapie mit Schonung, Kühlen des betroffenen Gelenkes und bei Bedarf Einnahme eines Schmerzmittels, heißt es in einer Pressemitteilung. Auch orthopädische Hilfsmittel wie z.B. Bandagen oder Orthesen könnten zur Schmerzlinderung beitragen und helfen, die Belastungsfähigkeit eines schon geschädigten Gelenkes zu verbessern. Krankengymnastische Behandlungen seien vor allem in der Frühphase einer Kniearthrose wirksam. Die operativen Möglichkeiten würden in gelenkerhaltende und gelenkersetzende Maßnahmen unterteilt.



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