09.10.2019

Genauer Blick auf die Venen

Viele Menschen bekommen im Laufe ihres Lebens Probleme mit den Venen, doch die wenigsten wissen über vorbeugende Maßnahmen oder Behandlungsmöglichkeiten Bescheid. Mit einem großen Informationstag am Samstag, 12. Oktober, von 10 bis 14 Uhr möchte der Chefarzt der Abteilung für Gefäßchirurgie der Rottal-Inn Kliniken, Matthias Wiesner, über Venenerkrankungen und ihre Folgen, aber auch über mögliche Vorbeugungsmaßnahmen informieren. Dabei stehen nicht nur Filmvorträge und verständliche Vorträge auf dem Programm – es besteht auch die Möglichkeit, kostenlos einen Blick auf die Venen werfen zu lassen: drei Ultraschall-Untersuchungskabinen werden zu diesem Zweck aufgebaut.

„Mit zunehmendem Alter oder durch eine angeborene Venenschwäche können die Venenwände immer mehr erschlaffen, die Venen erweitern sich und die Venenklappen schließen nicht mehr richtig“, so Matthias Wiesner. Dadurch werde das Blut langsamer zum Herzen transportiert oder fließt sogar nach unten zurück, was wiederum den Druck in den Venen erhöht. Die Folge sind durchaus nicht harmlos: Venenerkrankungen wie Krampfadern, Venenentzündungen oder sogar offene Beine können sich entwickeln. „Aber es gibt heute umfangreiche Möglichkeiten der Vorbeugung und auch der Behandlung, darüber wollen wir informieren und offene Fragen

beantworten“, so Wiesner.

Für den Chefarzt der Gefäßchirurgie ist die rechtzeitige Aufklärung wichtig, denn:

„Venenerkrankungen können schwerwiegende Folgen haben: „Venenerkrankungen umfassen eine Reihe verschiedener Krankheitsbilder und reichen von eher kosmetischen Problemen wie Besenreisern über Krampfadern bis hin zu schwerwiegenden Erkrankungen wie offene Beine oder Thrombosen“. Erwiesen sei auch: Je älter die Menschen werden, desto häufiger klagen sie über Beschwerden an den Venen. Typische Zeichen einer Venenerkrankung seien schwere und schmerzende Beine, Schwellungen und Ödeme. „Bei akuten Venenerkrankungen besteht die Gefahr von Gefäßverschlüssen und deren möglichen Folgen wie einer Lungenembolie, das kann sehr gefährlich werden“, macht der Mediziner deutlich.

Am Samstag wird er deshalb zusammen mit seinen Kollegen Dr. Elisabeth Heidenkummer, Dr.-medic. Eduard Feidler, Zvezdan Dordevic, Sergey Martin und Dr. (UMF Bukarest) Monika Sozanski-Cergan umfassend informieren: „Dabei ist es uns besonders wichtig, dass unsere Vorträge nicht zu lang und für Laien verständlich sind“, betont Wiesner.

Der Eintritt zur Informationsveranstaltung und die Teilnahme an den Untersuchungen sind frei. Für einen kleinen Imbiss ist ebenfalls gesorgt.



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