01.10.2018

Nach der Ausbildung mitten im Leben

"Ihr habt von uns gelernt, wir durften von Euch lernen, wir sind stolz auf Euch": Mit diesen herzlichen Worten begrüßte der Leiter der Berufsfachschule für Gesundheits- und Krankenpflege der Rottal-Inn-Kliniken, Georg Muselmann, die jungen Damen und Herren, denen im Rahmen einer Festveranstaltung ihre Zeugnisse überreicht wurden.

Muselmann bestätigte ihnen, dass sie nicht nur mit Blick auf die Noten ein guter Jahrgang gewesen seien, sondern sich auch im Schulalltag und beim Einsatz auf den Stationen bestens bewährt hatten – motiviert und unterstützt von Lehrkräften, Kollegen, Eltern, Freunden und Lebensgefährten.

"Germanys next Top-Pfleger", so hatten die Absolventen ihre Abschlusszeitung betitelt. Und darauf ging auch stellvertretende Landrätin Edeltraud Plattner ein: "Ganz ehrlich, wenn ich Euch so anschaue, dann muss ich sagen: Besser könnte man es gar nicht ausdrücken, ihr seid wirklich die Top-Leute der Pflege", sagte Plattner, selbst Mutter von zwei examinierten Pflegekräften. Sie wisse, wie anspruchsvoll die Ausbildung in diesem Beruf ist: "Ich kann auch mit den Eltern mitfühlen, weil ich selbst mit meinen Kindern den Prüfungen entgegengezittert habe. Wahrscheinlich war ich unruhiger als meine Töchter."

Das Ende der Ausbildung sei gleichzeitig auch der Anfang eines neuen Weges, so die stellvertretende Landrätin. Die meisten der Absolventen hätten den neuen Arbeitsplatz schon in der Tasche, aber: "Egal, wohin Euch der Weg führt: Ihr seid gut vorbereitet, denn Ihr wurdet an einer Schule ausgebildet, die anerkannt zu den Besten in Ostbayern gehört." Den jungen Fachkräften riet sie, mit Hoffnung und Zuversicht an die neue Phase ihres Lebens heranzugehen, denn: "Nach der Ausbildung ist mitten im Leben."

Kliniken-Vorstand Bernd Hirtreiter gratulierte den Absolventen, stellte aber auch fest, dass diese einen Beruf erlernt hätten, der sehr viele fachliche und Fertigkeiten verlangte. Man habe es in der Pflege immer mit Menschen zu tun, die in einem sehr hohen Maß von guter Pflege abhängig sind. "Der Spagat zwischen fachlicher Versiertheit und dem Erfüllen elementarster menschlicher Bedürfnisse ist eine große Herausforderung."

Glückwünsche gab es auch von der Leiterin der Examensprüfungen, Dr. Anna Maria Schreff von der Regierung von Niederbayern. Sie bestätigte den jetzt examinierten Fachkräften ein sehr hohes Ausbildungsniveau. Aber auch sie riet zur steten Fort- und Weiterbildung, da sich auch das Bild und das Arbeitsfeld der Pflege immer weiter verändern würden.

Besonders geehrt wurden die besten Absolventinnen, die für ihre Leistung noch einen Staatspreis als "Zugabe" erhielten: Lisa Steckermeier, Melanie Spindler, Anja Schedlbauer, Hanna Rettenbeck, Daniela Prostmeier, Judith Oberberger, Julia Hueber, Anna Fußstetter, Lena Eiblmeier, Tanja Dorfner und Julia Dallinger.

Nach den Dankesworten der Absolventen vor allem für die Lehrkräfte an der Schule gab es als Überraschung noch ein gemeinsames Lied. Begleitet von Dr. Ernst Kreuzmeier am Klavier ging es vor allem um das gemeinsame Feiern – und das gestand den Absolventen an ihrem Ehrentag jeder zu.



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