06.12.2017

Spitzenergebnis für die Rottal-Inn Kliniken

Eggenfelden/Pfarrkirchen.  „Die Qualität der Behandlung unserer Versicherten wird bei uns großgeschrieben und deshalb legen wir auch allergrößten Wert auf die Qualität der Kliniken, in denen unsere Versicherten behandelt werden“: diese klare Aussage machte der Leiter der AOK Pfarrkirchen, Direktor Daniel Gansmeier, bei der Übergabe der Urkunde an die Rottal-Inn Kliniken. Die Qualitätssicherung mit Routinedaten (QSR) ist ein Verfahren, mit dem die Versorgungsqualität von Kliniken auf der Basis von Abrechnungsdaten messbar gemacht wird. Als Kriterien wird dabei das Auftreten chirurgischer Komplikationen nach einem Eingriff oder die Notwendigkeit von Folge-Operationen zugrunde gelegt.

Ein besonders gutes Beispiel ist die operative Entfernung des Blinddarms, denn kaum eine Operation in Deutschland wird häufiger durchgeführt. „So eine Blinddarmentfernung steht bei uns fast täglich auf dem Operationsplan, aber wir legen großen Wert darauf, dass auch solche Routinefälle mit allergrößter Sorgfalt operiert werden“, sagt Dr. Klaus Kienle, Ärztlicher Direktor der Rottal-Inn Kliniken und Chefarzt der Viszeralchirurgie, zu der auch alle Operationen im Bauchbereich gehören.  Neben dem medizinischen ist ihm durchaus auch der kosmetische Aspekt wichtig: „Die Blinddarmnarben von heute sind deutlich kleiner als in früheren Zeiten, durch die minimalinvasive Technik ist schon nach relativ kurzer Zeit von der Operation selbst nur noch sehr wenig zu sehen“, so Dr. Kienle. Auch die Aufenthaltsdauer im Krankenhaus ist deutlich kürzer geworden.

Für die guten Resultate bei den Blinddarmoperationen sind die Rottal-Inn Kliniken von der AOK mit der höchsten Bewertungsnote ausgezeichnet worden: Drei von drei möglichen „Bäumchen“ sind das Zeichen für die gute Qualität. Und der AOK ist es auch wichtig, die Versicherten mit Hilfe dieses griffigen Bewertungssystems zu informieren: „Die Patientinnen und Patienten, die eine planbare Behandlung brauchen, informieren sich heute ganz gezielt nicht nur im Gespräch mit Bekannten oder Freunden, sondern auch immer mehr im Internet“, weiß AOK-Direktor Gansmeier. Anwendung findet das Verfahren deshalb unter anderem im AOK-Krankenhausnavigator, in dem die Ergebnisse von ausgewählten Behandlungen anhand möglicher Komplikationen bzw. unerwünschter Folgeereignisse bewertet werden.

Chefarzt Dr. Kienle zeigte sich über das Resultat sehr erfreut und betonte, dass dieses tolle Ergebnis ein Verdienst des gesamten Teams der Klinik bestehend aus Ärztinnen und Ärzten, OP-Team, Anästhesie und Stationspflege sei. Dem stimmten auch die Klinikvorstände Gerhard Schlegl und Bernd Hirtreiter gerne zu: „Der gute Ruf unserer Kliniken basiert auf der hier geleisteten Qualität, an der wir täglich arbeiten, um das Vertrauen der Patienten zu rechtfertigen – wenn uns diese Qualität dann von der AOK bestätigt wird, dann ist das nicht  nur ein Grund zur Freude, sondern auch ein Ansporn, auf diesem Weg weiterzugehen.

AOK-Direktor Daniel Gansmeier überreicht die guten QSR-Ergebnisse an den ärztlichen Direktor Dr. Klaus Kienle, Vorstand Bernd Hirtreiter, Oberarzt Dr. Uwe Weber (Allgemein- und Viszeralchirurgie) und Vorstand Gerhard Schlegl



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Qualität
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Rottal-Inn Kliniken • Eggenfelden

Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Regensburg