05.12.2017

Mit Aggressionen richtig umgehen

Eggenfelden. Die Rottal-Inn-Klinken lassen Ihr Krankenhauspersonal im Bereich der Deeskalation und patientenschonenden Eigensicherung ausbilden. Vorstandsmitglied Gerhard Schlegl konnte hierzu einen erfahrenen Spezialisten  gewinnen. Christopher Lindh hat mit seinem Unternehmen Selbstschutz Lindh eine dreistufige Ausbildung für Rettungs- und Pflegekräfte entwickelt um der zunehmenden verbalen und physischen Gewalt gegenüber Rettung- und Pflegekräften präventiv entgegen zu wirken und Einsatzkräften individuelle Handlungssicherheit zu geben. Mit insgesamt vierzehn Teilnehmern war der erste Lehrgang zur Gewaltpräventionsstufe 1 (GS 1) komplett ausgebucht. Hauptbestandteil  war neben dem Verständnis für die Entwicklung aggressiver Verhaltensweisen und den Möglichkeiten zum präventiven Eigenschutz, der Fokus auf den unabdingbaren Perspektivenwechsel. „Die individuelle Wahrnehmung resultiert aus psychischen und physischen Faktoren. Diese Filter entscheiden unterbewusst darüber, wie wir auf Situationen und Menschen reagieren“ so Lindh.  „Es war ein kurzweiliger, informativer und realitätsnaher Ausbildungskurs bei dem, trotz des doch ernsten Themas, auch der Spaß nicht zu kurz kam“ zog die stellvertretende Personalratsvorsitzende Frau Barbara Graber ein begeistertes Fazit.

Alle Absolventen sind voller Vorfreude und gespannt auf die die nächste Ausbildungsstufe (GS 2). Durch vielschichtige und abwechslungsreiche Situationstrainings werden hier verschiedene Rollen erfahren, wahrgenommen und unter Anderem die theoretischen Inhalte praktisch angewendet.

Die Teilnehmergruppe aus den Rottal-Inn Kliniken war begeistert vom Deeskalationstraining.



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Rottal-Inn Kliniken • Eggenfelden

Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Regensburg