02.10.2017

Unverzichtbar für die Gesellschaft

Eggenfelden. 32 Schülerinnen und Schüler der Berufsfachschule für Krankenpflege der Rottal-Inn Kliniken hatten Grund zu feiern: nach ihrer bestandenen anspruchsvollen theoretischen und praktischen Prüfung dürfen sie sich jetzt „staatlich geprüfte Fachkraft für Gesundheits- und Krankenpflege“ nennen. Im Rahmen einer schönen Abschlussfeier wurden sie jetzt in ihr Berufsleben entlassen.

Drei Jahre Ausbildung liegen hinter den jungen Damen und Herren, die sich im Multifunktionsraum des Krankenhauses in Eggenfelden eingefunden hatten. Erwartet wurden sie hier schon von vielen Gästen, unter ihnen auch die Mitglieder der Schul- und Kursleitung, des Klinik-Vorstandes und der Personalvertretung und auch Landrat Michael Fahmüller war gekommen, um zur bestandenen Prüfung herzlich zu gratulieren.

Schulleiter Georg Muselmann begrüßte die Gäste und. Er stellte fest, dass die Schule sehr zufrieden gewesen sei mit den Schülerinnen und Schülern. „Ihr seid motiviert und engagiert gewesen“, bestätigte der Schulleiter.  Und damit stünden die jungen Leute in einer guten und langen Tradition, wie Georg Muselmann berichten konnte: in Pfarrkirchen habe es schon zu Zeiten der Weimarer Republik eine Schule für Krankenpflege gegeben, also schon vor rund einem Jahrhundert. In Simbach startete im Jahr 1966 der erste Jahrgang, in Eggenfelden im Jahr 1972. Natürlich habe sich die Pflege geändert, doch die Grundlage sei gleichgeblieben: man muss Freude daran haben, anderen Menschen zu helfen.

Für große Freude beim Schulleiter sorgte auch der Umstand, dass einige der Absolventinnen und Absolventen zusätzlich zu ihrem Abschluss auch die Fachhochschulreife erworben haben oder sogar in ein Duales Studium eingestiegen sind.

„Sie können stolz sein, denn Ihren Abschluss haben Sie sich mit viel Arbeit und Lernen redlich verdient“, lobte Landrat Michael Fahmüller die Absolventinnen und Absolventen. Der Lohn für alle Anstrengungen sei jetzt das Zeugnis für einen sehr anspruchsvollen Beruf. „Dieser Beruf fordert gleichermaßen Kopf, Herz und Körper. Team- und Kommunikationsfähigkeit sind dabei ebenso wichtig wie Einfühlungsvermögen und Stressresistenz“, so der Landrat und er fügte hinzu: „Für die Gesellschaft sind Sie mit Ihren Fähigkeiten unverzichtbar“.  Die Rottal-Inn-Kliniken hätten schließlich den Anspruch, in der medizinischen Versorgung auf sehr hohem Niveau zu arbeiten. Dazu gehöre eine wohnortnahe Versorgung ebenso, wie der menschliche Umgang und die hohe medizinische und pflegerische Qualität. „Neben den Ärztinnen und Ärzten spielen dabei die Pflegefachkräfte eine entscheidende Rolle, denn: „Nur durch Sie erreichen und erhalten wir das hohe Niveau, auf das wir stolz sind“.

Ärztlicher Direktor Dr. Klaus Kienle riet den Absolventinnen und Absolventen, immer mit der Zeit zu gehen und auf dem aktuellen Wissensstand zu bleiben: „Medizin ist schnelllebig, man muss sich engagieren, um am Ball zu bleiben“, betonte er.

„Ich weiß, was Sie hinter sich und was Sie vor sich haben“, so wandte sich Klinik-Vorstand Gerhard Schlegl an die jungen Leute – er selbst hat eine Krankenpflegeausbildung absolviert, „ich kann mich also in ihre Freude heute gut hineinversetzen“. In der Pflege gebe es heut sehr viele Möglichkeiten, „es stehen Ihnen viele Türen offen“, betonte Schlegl. Was ihn besonders freute: alle Absolventen haben schon einen Arbeitsplatz in der Tasche, auch in den Rottal-Inn Kliniken hätten viele ihre berufliche Zukunft gefunden. Man freue sich, so der Klinikvorstand, dass man den eigenen Nachwuchs aus der eigenen Schule, die dazu noch einen hervorragenden Ruf genießen, gewinnen kann. Den vier Prüfungsteilnehmern, die in diesem Jahr die Prüfung nicht im ersten Durchgang geschafft haben, wünschte Gerhard Schlegl alles Gute und den notwendigen Erfolg bei den anstehenden Nachprüfungen, „ich drücke hier fest die Daumen“, für diese Zusage gab es viel Applaus von den jungen Leuten.

Als Vertreterin der für die Prüfung zuständigen Regierung von Niederbayern hatte Nedizinalrätin Dr. Annamaria Schreff die Prüfung abgenommen. Sie lobte die guten Leistungen der Absolventinnen und Absolventen und sprach dafür ihre Anerkennung aus: „Man hat gespürt, dass Sie nicht nur viel gelernt haben, sondern auch mit dem Herzen dabei waren“, so Dr. Schreff.

Nach dem feierlichen Akt der Übergabe der Prüfungszeugnisse wurde es dann etwas weniger förmlich: die Sprecherinnen der Absolventinnen und Absolventen verabschiedeten sich mit einer Mischung aus Wehmut und Humor von ihren Lehrkräften, die dann ihrerseits den beiden Kursen ein humorvolles Zeugnis ausstellten. Einen musikalischen Akzent setzte Absolventin Simone Blenninger mit dem Lied „Hallelujah“, begleitet wurde die Sängerin dabei von Musiker und Mediziner Dr. Ernst Kreuzmayer am Klavier.

 

Dieses Bild erinnert an einen wichtigen Tag im Leben: die Absolventinnen und Absolventen der Berufsfachschule für Krankenpflege mit den Ehrengästen nach der Übergabe der Prüfungszeugnisse.

 

Die Ehrengäste mit den besten Absolventen: (v.l.) Schulleiter Georg Muselmann, Verena Wimmer, Thomas Schmid Thomas; Andrea Schenkenberger, Evelyn Randak, Laura Kurz, Martin Stölzel von der Pflegedienstleitung, Laura Gerhardinger, Lena Enthofer, Vorstand Gerhard Schlegl Gerhard, Michaela Hüttner, ärztlicher Direktor Klaus Kienle, Jasmin Jugel Jasmin, Sophia Eder Sophia, Simone Blenninger und die Kursleiterinnen Irmgard Piechottka und Susanne Goldbrunner.



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