29.06.2018

Veränderung ist keine Bedrohung

Pfarrkirchen. Auf einem guten Weg sei die Entwicklung der Rottal-Inn Kliniken mit den rund 650 Betten, berichteten die Vorstände Bernd Hirtreiter und Gerhard Schlegel bei der Mitgliederversammlung des Krankenhaus-Fördervereins Pfarrkirchen. Dabei sei die Innere Abteilung das Rückgrat des Pfarrkirchner Hauses und durch die bevorstehende Berufung eines neuen Chefarztes als Nachfolger von Franz Schießl zum Jahresende mit ausgeweiteten Kompetenzen würde die Innere Medizin für das Pfarrkirchner Haus aufgewertet.

Eingangs begrüßte der Fördervereinsvorsitzende Ludwig Einhellig neben den beiden Vorständen die Vereinsmitglieder zur Jahresversammlung. Dem Förderverein gehe es in erster Linie um die Imagepflege des Krankenhauses und eine offene Informationspolitik. Daher habe er eine ganze Reihe von Fragen, so Einhellig und er erhoffe sich von den Vorständen deutliche Informationen.

Wichtiges Anliegen des Vereins ist die Überwachungsstation am Krankenhaus Pfarrkirchen. „Diese Station muss unbedingt erhalten bleiben, um beispielsweise bei Operationen und auch bei Notfällen in der Dialyse eine sachgerechte Versorgung zu gewährleisten“, plädierte Ludwig Einhellig, der für diese Argumentation auch die Zustimmung von Vorstand Hirtreiter erhielt.  Bernd Hirtreiter betonte, dass man im Zuge genauer Bedarfsplanung die Anzahl der Intensivbetten überprüft und festgelegt hat, wo diese Station im Haus künftig angesiedelt ist, das werde man zusammen mit dem neuen Chefarzt festlegen. Den beiden Vorständen empfahlen die Vereinsmitglieder in diesem Zusammenhang, die Bettenanzahl auf der inneren Station nicht zu reduzieren und für die geplanten Zusatzangebote leerstehende Räume zu aktivieren.

In einem sehr offenen Gespräch berichteten Bernd Hirtreiter und Gerhard Schlegl über Zukunftsplanungen für den Klinikstandort Pfarrkirchen, insbesondere haben auch sie dabei die innere Abteilung im Blick: „Diese Abteilung mit ihrem guten Ruf ist ein Rückgrat des Hauses und keinesfalls gefährdet“, legten sich beide eindeutig fest. Es würden sich zwar interne Kompetenzverschiebungen ergeben, diese seien aber der Entwicklung der Medizin und vor allem den Abläufen im Sinne der Patienten geschuldet. Die Arbeit der Belegärzte, vor allem in der Chirurgie, sei für das Haus von Vorteil und werde von der Bevölkerung auch gut angenommen. Veränderungen sollten nicht immer gleich als Bedrohung wahrgenommen werden, im Gegenteil: „Uns geht es darum, Möglichkeiten für Verbesserungen auszuloten und umzusetzen“, so Hirtreiter.

Mit Blick auf die finanzielle Lage der Kliniken sprach der Klinikvorstand von einer „positiven finanziellen Entwicklung“. Er plädierte auch dafür, über Neuerungen in den Kliniken möglichst frühzeitig zu informieren, „wir wollen Gerüchten keine Nahrung geben, weil es für Verunsicherung keinen Grund gibt“, stellte er entschieden fest. Man habe in vielen Gesprächen mit Patientinnen und Patienten eine hohe Zufriedenheit mit der Versorgung der Bevölkerung in den Rottal-Inn Kliniken festgestellt, die Niveau solle gehalten und, wenn möglich, noch ausgebaut werden.

Deutlich wurde bei der Versammlung des Fördervereins der feste Wille, sich nicht auseinanderdividieren zu lassen. Die drei Kliniken seien eine Einheit mit jeweils unterschiedlichen Ansätzen und Zuständigkeiten in der Patientenversorgung. Den beiden Vorständen dankte Ludwig Einhellig: „Durch Ihre Präsenz zeigen sie deutlich, dass Ihnen Transparenz ein echtes Anliegen ist“..

Bereits vorher hatte Kassier Alfred Plank den Kassenbericht vorgetragen und die Vorstandschaft wurde entlastet.



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Rottal-Inn Kliniken • Eggenfelden

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